Kommentar zur Stadtentwicklung: Sensibel

Kommentar zur Stadtentwicklung: Sensibel
Wormser Zeitung, 06.12.2020

Von Johannes Götzen, Redaktionsleiter Lokalredaktion Worms

WORMS - Nach einigen Jahren des Leerstandes geht es jetzt mit großen Schritten vorwärts am Valckenberg-Gelände. Für die Stadtentwicklung ist dies ein ganz wichtiger Impuls an einer historisch ausgesprochen sensiblen Stelle. Man muss sich in Erinnerung rufen, dass seit der Jahrtausendwende über das Thema diskutiert wird, wie der mächtige Dom stärker an die Innenstadt herangeführt wird.

Sogar einen umfassenden Ideenwettbewerb hatte es damals gegeben, an dem sich fünf Architekten beteiligten, deren Ergebnisse schließlich im Jahr 2002 präsentiert wurden. Bestätigt und erneuert wurde der Gedanke im vergangenen Jahr mit dem Tourismuskonzept, das die Stadt mit der Hochschule gemeinsam aufgelegt hat. Auch hier spielte der Bereich zwischen Dom und Andreasstift eine herausragende Rolle. Nun haben sich mit der Timbra-Group von Tim Brauer und der Sparkasse zwei fest in der Region verwurzelte Unternehmen zusammengetan, um dieses und weitere Projekte gemeinsam zu stemmen. Das gewährleistet zumindest, dass die beiden genau um die Sensibilität des Bereiches wissen. In diesem Zusammenhang wäre es zudem gut, wenn sich Tim Brauer und seine Partner auch beim Thema Andreasquartier mit ihren Ideen durchsetzen könnten. Dann könnte für dieses gesamte Viertel ein Entwurf aus einem Guss entstehen. Genau daran mangelte es in den vergangenen Jahren immer und immer wieder: an einem Gesamtkonzept, das den Rahmen für die Stadtentwicklung setzt.

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