Wormatia-Vorsitzender Tim Brauer kündigt Abschied an

Wormatia-Vorsitzender Tim Brauer kündigt Abschied an
Wormser Zeitung, 08.03.2019, Foto: BK/Dirigo

Nach acht Jahren als Wormatia-Vorstand wird Tim Brauer den Vorsitz abgeben

Von Carsten Schröder, Sportredakteur Worms

WORMS - Beim VfR Wormatia Worms läuft die Suche nach einem neuen Vorsitzenden. Nach acht Jahren an der Vereinsspitze wird Tim Brauer im Sommer den Stuhl des Vereinschefs räumen. Dies kündigte der Rechtsanwalt am Donnerstagabend bei einer Sitzung im Gesamtvorstand an. Seit Juni 2011 stand Brauer als Nachfolger des damals ausgeschiedenen Jürgen von Massow an der Vereinsspitze. In beruflicher Hinsicht sei er seitdem deutlich häufiger weit über die Stadtgrenzen hinaus im Einsatz, erklärt er einen Aspekt, der mit dem Abschied zu tun hat: Die Entscheidung sei das Resultat eines längeren Prozesses. Und die Überzeugung, „dass wir im Moment im Vorstand gut und breit aufgestellt sind“, habe ihm seine Entscheidung jetzt erleichtert.

Als Brauer vor knapp acht Jahren an der Alzeyer Straße in die Verantwortung ging, hatte der VfR eine schwierige Saison gerade glücklich mit dem Klassenerhalt ins Ziel gebracht. Es folgte eine fast berauschende Saison, die auf Platz vier endete – und Hoffnungen weckte. An ihre erfolgreichste Saison in der damals noch dreigeteilten Regionalliga vermochten die Wormaten, die damals sogar den Lizenzantrag für die dritte Liga einreichten, in der Folge zwar nicht mehr anzuknüpfen. Einen Zusammenhang mit seinem Abschied möchte Brauer an diesem Punkt aber nicht herstellen.

Ganz im Gegenteil verweist der scheidende Vorsitzende auf die positive Entwicklung, die der Verein in seinen Augen in den vergangenen Jahren genommen hat. Okay, die Regionalliga musste Brauer zwischenzeitlich für Wormatia mit Blick auf die eigenen finanziellen Möglichkeiten und nicht zuletzt auch die geografische Lage als „ideal“ und „keineswegs selbstverständlich“ anerkennen. Er betont aber: „Wichtig ist die Gesamtentwicklung.“ Und hier habe sich der Verein dank verbesserter Infrastruktur (zwei Kunstrasen, Funktionsbau) und deutlich ausgebauter Jugendarbeit doch erheblich weiterentwickelt. Die ebenso gewachsene Zahl an engagierten Mitarbeitern im Vorstand, auf der Geschäftsstelle oder auch im Trainerstab streicht Brauer ebenso heraus wie die aktuelle Planungssicherheit mit Blick auf die Finanzen. Im Sommer hatte der Verein gemeinsam mit Hauptsponsor TST sowie dem EWR einen Dreijahresplan präsentiert, der vielleicht doch zum Fundament für eine auch für das Regionalligateam erfolgreichere Zukunft werden soll.

Ein idealer Zeitpunkt also für den Abschied? „Das hört sich so wichtig an“, findet Tim Brauer – und möchte all dies nicht allein für seine Person reklamieren. Eben deshalb setzt er auch darauf, dass sich aus den Reihen seiner aktuellen Mitstreiter ein potenzieller Nachfolger findet, dem auch die Mitglieder bei einer im Herbst durchzuführenden Hauptversammlung ihr Vertrauen aussprechen.

 

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